Nach der illegalen Fällung der hundertjährigen Buche soll ein Wohnklotz ihren Platz einnehmen - Schutzverein Ruckerlberg und Umgebung

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Nach der illegalen Fällung der hundertjährigen Buche soll ein Wohnklotz ihren Platz einnehmen

Neuigkeiten


März 2018

Hallerschlossstraße 35, ehemals Kamschalgrund:
"Ein altes Villengebiet verliert (so) seine Struktur..." so lautet ein Zitat von uns anlässlich der illegalen Fällung einer weit über hundert Jahre alten Buche auf diesem Grundstück. Nun soll auf ihrem Platz ein Wohnbau mit 13 Wohnungen, 26 Plätzen in einer Tiefgarage und sechs Parkplätzen auf der Oberfläche errichtet werden. Ein absoluter Fremdkörper mit über 40m Länge und 14m Breite inmitten der ihn umgebenden, meist Einfamilienhäuser. Der Bau wird in Zukunft das schöne Ortsbild des Villengebietes am Ruckerlberg nachhaltig zerstören.
Erstaunlicherweise hat der Entwurf ein positives städtebauliches Gutachten bekommen, ein Gutachten aus einem Amt, das das Räumliche Leitbild erstellt hat und das derzeit zur Begutachtung aufliegt. Darin heißt es zum Villengebiet: "Charakteristik: mehrgeschossige punktuelle Bebauung in offener Bebauungsweise mit annähernd quadratischen bis leicht rechteckigen (max. 2:3) Proportionen, stark durchgrünte Freiräume..."

Dies Formulierung steht seit dem Entwurf des Räumlichen Leitbildes und wird in den Erläuterungen wie folgt näher u. a. beschrieben:

  • Erhaltung  des  klaren  Ordnungs und  Organisationsprinzips  und  Fortführung

     des Gebietscharakters/ bestmögliche Ergänzung im Neubaufall

  • Beachtung  der  Maßstäblichkeit  der  unmittelbaren  Umgebung  und  der  bauli-

     chen Charakteristiken des Gebietscharakters

  • Neues Bauen im Bestand unter Einhaltung der städtebaulichen Parameter


Keiner dieser angeführten Punkte entspricht dem eingereichten Bauplan. Keiner dieser angeführten Punkte wurde vom städtebaulichen Gutachten berücksichtigt. Eine klare Aussage des Leiters des Stadtplanungsamtes: "Nach Inkrafttreten des Räumlichen Leitbildes hätte dieses Bauvorhaben keine Chance mehr."
Wir wenden uns als Verein an Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und ersuchen ihn, mit dem Kärtner Bauherren das Gespräch zu suchen. Wir sind überzeugt, dass es auch dem Ruf des Bauwerbers zuträglich ist, wenn er hier aus eigenem Willen qualitätsvoll in die Umgebung passende Wohnhäuser schafft.

Ansicht aus dem eingereichten Bauplan:

 
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